Ambulante Rehabilitation

Als Alternative oder in Ergänzung zu einer stationären Rehabilitationsbehandlung ist die ambulante Rehabilitation ein wichtiger Behandlungsbaustein im Suchthilfesystem. Kern unseres Behandlungsansatzes ist dabei die therapeutische Gruppenarbeit. 

In einer Gruppe mit ca. 10 anderen Betroffenen arbeiten Sie an Ihren Therapiezielen. Diese Gruppengespräche werden bedarfsgerecht ergänzt durch Einzel- und Angehörigengespräche. 

Während der Therapiezeit erfolgt eine Betreuung durch den Arzt unserer Beratungsstelle. Die ambulante Rehabilitation dauert in der Regel 1 Jahr, eine Verlängerung oder Verkürzung ist individuell möglich. 

Ziel dieser Behandlung ist eine dauerhaft zufriedene, abstinente Lebensweise. Zur Abklärung, ob Sie die Voraussetzungen für diesen Behandlungsansatz erfüllen und zur Klärung der Übernahme der Kosten (in der Regel durch die zuständigen Sozialversicherungsträger), finden im Vorfeld diagnostische und vorbereitende Gespräche statt.

Soziales Kompetenztraining 

Im Rahmen der ambulanten Rehabilitation bieten wir zusätzlich in bestimmten Abständen ein sogenanntes Soziales Kompetenztraining (SKT) an. 

Das Training sozialer Kompetenzen soll die Teilnehmenden ermutigen, grundlegende Fertigkeiten für den Umgang mit anderen Menschen zu erlernen bzw. zu verbessern.  

Im Wesentlichen geht das Training dabei auf die vier Situationstypen „Eigene Rechte durchsetzen", „Beziehungen gestalten", „Um Sympathie werben" und „Über die Suchterkrankung reden lernen“ ein. 

Das Training findet an zehn Terminen à 100 Minuten jeweils donnerstagabends statt. 

Kontaktaufnahme:
07161 96367-70